Geometrische Abstraktion

Waehrend der Kubismus den Weg der Vereinfachung der Form mittels der Geometrie begann, erreicht die geometrische Abstraktion den Durchbruch der Tore der Wirklichkeit, um die reinste Form zu erlangen.
Die Praezedenzfaelle dieser kuenstlerischen Bewegung findet man in den Theorien der Farben, die von Eugène Chevreul systematisiert wurden, und in den Kompositionen von mathematischem Fundament der Gruppe von Puteaux. Darin wird schon als erstes Ziel, die Ausschaltung von irgendeinem Inhalt emotionellen Charakters vorgegeben, der die Praesenz des Autors wiedergeben koennte. Linie und Farbe muessen die strukturelle Basis jedes Werkes sein.
In der geometrischen Abstraktion integrieren sich sehr verschiedene Einstellungen, vom hollaendischen Neoplastizismus von Piet Mondrian, bis zur nuetzlichen Konzeption der Kunst der Bauhaus Bewegung in Deutschland. In Russland sticht die Figur von Malévitch hervor, der in 1915 das Suprematistische Manifest veroeffentlicht. In Holland die Gruppe De Stijl, die aussergewoehnliche harmonische Ergebnisse erzielt, indem sie das Fehlen von Nuancen in Farbe und Form hervorhebt. In Frankreich neigen Léger und Picabia zu kubistischen Formen, die mit intensen Farben bearbeitet sind.
In der gesamten entwickelten Welt, verwandeln sich in vorrangingen Kategorien, die Funktionalitaet und Harmonie einer mathematischen Ordnung, die in der Lage ist, neue, nicht figurative Wirklichkeiten zu schaffen. Tatasachen, die anscheinend wenig mit den taeglichen Notwendigkeiten des menschlichen Wesens zu tu haben, die sich aber in grosse Transzendenz wandeln, Dank der Kreativitaet der Kuenstler, die in den Bewegungen, wie die Post-Malerische Abstraktion, der Malerei Colour Field, des Op Art, oder des Minimalismus eingegliedert sind.